Die weltbesten und -schnellsten Quarkbrötchen

Quarkbrötchen sind in meiner Familie seit jeher ein fester Bestandteil der Osterzeit bzw. des Osterfrühstücks, genau wie Hefezopf und bunte Eier. Allerdings sind sie so lecker, dass sie es inzwischen längst in die Zeit dazwischen als leckere Sonntagsbrötchen, Picknickbestandteil oder Partymitbringsel geschafft haben. Dabei sind sie so einfach, dass sogar ich ausgesprochene Backnull es bisher noch nicht einmal geschafft habe, sie unessbar zu ruinieren – und das will was heissen. Der Teig wird einfach zusammengerührt, aufs Blech getan und in den Ofen geschoben – ohne dass der Teig ruhen oder aufgehen muss. Gelinggarantie! Über die Jahre habe ich das Rezept etwas verfeinert und Öl und Honig hinzugefügt und bin nun sehr gespannt, welche Variationen ihr daraus macht. Los gehts!

Ihr braucht (für ca. 10 bzw. 20 kleine Brötchen):

  • 250 (500) g Mehl
  • 250 (500) g Quark
  • 1 (3) Ei(er)
  • 1/2 (1) Tüte Sultaninen (kann für Rosinenhasser auch weggelassen werden)
  • 1 Tütchen Backpulver (im Notfall gehts auch ohne)
  • 1 Schwapp Pflanzenöl (am besten Sonnenblume, aber auch mit Olivenöl kann man sie essen)
  • etwas Honig (für Babies weglassen), evt. ein paar Esslöffel Milch
  • Zucker nach Belieben
  • 1 Prise Salz

Das alles kommt in eine Schüssel und wird verrührt. Die Rosinen wasche ich vorher und klaube verbliebene Stiele heraus. Ich HASSE es, im fertigen Brötchen daraufzubeissen! Dabei darauf achten, dass der Frechdachs des Hauses nicht alle Rosinen vorher wegnascht. Das Vermischen kann man mit dem Knethaken der Rührmaschine machen oder auch den blossen Händen. Ich bevorzuge inzwischen die zweite Variante, ziehe dafrür aber Handschuhe an. Der Teig ist fertig und „richtig“, wenn er wunderbar  irgendwas zwischen klebrig und „geschmeidig“ ist.

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Backofen auf 200 Grad (Umluft 150) vorheizen und derweil mit zwei grossen Esslöffeln kleine Teigigel aufs Blech setzen. Je grösser die Igel, desto länger müssen die Teilchen später backen – logisch! Wer mag, kann die Häufchen noch mit Milch oder Kondensmilch bepinseln (was ich allerdings aus Faulheit nie tue)

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Dann kommen die Häufchen bei 150 bis 200 Grad für 15 bis 20 Minuten in den Ofen, bis sie richtig schön goldgelb gebacken sind.

War doch ganz einfach, oder?

Ich backe grundsätzlich immer die 500er Menge, denn 1. findet sich immer ein Nachbar oder Nachbarin, der ich zugleich damit ne Freude machen kann und 2. kann man die Dinger wunderbar einfrieren und bei Bedarf ganz schnell in der Mikrowelle auftauen bzw. im Ofen aufbacken.

Schwierigkeitsgrad: für Einsteiger und Backnullen geeignet.

Zubereitungszeit: mit Kind (meinem) 30 Minuten, ohne 10 Minuten. Ofenzeit 15-20 Minuten.

Geeignet für: Babies (wenn auf Honig und Rosinen verzichtet wird) und alle danach.

Liebe Backdamen, ich zähle auf euch dass ihr das Rezept variiert und mir neue Möglichkeiten aufzeigt 😉

Guten Hunger!

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12 Antworten zu “Die weltbesten und -schnellsten Quarkbrötchen

  1. Unglaublich lecker! Warum hast du uns diesen Blog so lange vorenthalten? Danke, danke, danke…

  2. blogprinzessin

    Grade nachgebacken (die 500gr Version), hätte auch vom leckerschmeckeranteil die doppelte Menge machen können.
    Allerdings habe ich die Rosinen weggelassen. Schmeckt auch ohne supergut!

  3. Pingback: Alles Eins « Mairlynd

  4. Pingback: Sonntagsfreuden « sommerelfe

  5. Liebe Frau Blümel,
    vielen lieben Dank für dieses tolle Rezept! Ausprobiert und für sehr gut befunden 🙂 Werden wir jetzt sicherlich öfter machen, so einfach wie das ist 🙂

  6. Ratzfatz zu machen und sehr lecker !!! Sogar unsere Katze hat sich ein Stück gemopst, was unser Kleiner mal eben kurz aufs Sofa gelegt hatte 😉

  7. Irgendwie war ich heut noch gar nicht richtig müde. Was macht man also Samstag Abend? Genau, man probiert ein Rezept auf der ToDo-Liste.
    Ich hab erstmal den Grundteig gemacht (gleich mal mit 500 g Mehl) und da mein Freund keine Rosinen mag, musst ich mir was überlegen.
    Es gab dann folgende Kreationen:
    – Orangenzesten und Bitterschokolade
    – Gemahlener Ingwer, Zimt, Walnüsse und Haferflocken
    – Mohn und Zwetschgenmarmelade

    Ersteres hab ich gerade verkostet, sind wirklich toll geworden! Schön saftig 🙂 Der Rest muss bis morgen zum Frühstück warten, ich bin gespannt. Danke für das tolle, einfache Rezept!

    PS: Der Tipp mit den Handschuhen war echt Gold wert! So gings echt einfach.

  8. Ein tolles Rezept, total einfach und schnell zu machen und superlecker. Leider haben meine nicht so wirklich diese runde kugelige Form behalten, sondern sind in der Breite ziemlich verlaufen. Hat dem Geschmack ja keinerlei Abbruch getan, aber hat jemand vielleicht einen Tipp, wie ich das besser machen kann??

  9. Heute nachgebacken und ich kann kaum aufhören zu essen…die werden jetzt öfter gemacht…vielen Dank für das Rezept

  10. Pingback: Sonntagsfreuden

  11. Habe gerade die Quark-Brötchen gebacken, die Hälfte mit Rosinen und die andere Hälfte mit Schokotröpfchen.
    Beide Varianten waren seeehr lecker und gingen noch ofenwarm weg wie die sprichwörtlich „warmen Semmeln“.
    Danke für das tolle Rezept.

  12. Gerade hatte ich ziemlich voreilig den Kindern morgendliches Backen versprochen. Quark war da, Eier auch. Allerdings, wie sich dann herausstellte, kein Weißmehl (nur noch Weizenvollkornmehl), und keine Rosinen (dafür aber Cranberries). Sie sind trotzdem ganz hervorragend geworden und schmecken warm mit Butter am allerbesten!,

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