Archiv der Kategorie: fürs BabyLedWeaning geeignet

Reishäppchen

Warmes Essen wird doch eh überbewertet oder? Vorallem Freitags… (-jetzt winkt mal alle brav meinem leeren Kühlschrank zu-) Und deswegen lieben wir Reishäppchen. Die schmecken nämlich warm und auch kalt! 😉
Die meisten Sachen hat man eh Zuhause (oder fragt beim Nachbarn) und fix sind sie gemacht, die Häppchen.

Man braucht (für etwa 35-40 Häppchen)

2 Tassen Reis (oder 2 Beutel Uncle Bens Reis)
1 Ei
1 Tasse Mehl
1 Zwiebel
Kräuter wie ihr wollt
etwas Käse (ich habe heute: 2 Scheiben Maasdammer, 1/2 Stückchen Feta)
1 TL Backpulver
1/2 Tasse Milch
Salz und Pfeffer wie ihr mögt
Öl zum braten

und los geht’s:

Reis kochen und kalt werden lassen. Währenddessen schneidet man die Zwiebel fein, die Kräuter und den Käse klein. Sobald der Reis kalt ist (und er muss wirklich kalt sein, sonst macht ihr unfreiwillig Rührei, wenn ihr das Ei dazugebt…) die Tasse Mehl und den Backpulver hinzufügen und gut vermengen, so dass praktischer „jeder Reis bemehlt“ aussieht. Dann gebt ihr das Ei, den Käse, die Kräuter und Zwiebel dazu und vermengt nochmal alles. Anschließend die 1/2 Tasse Milch hinzugeben und alles gut vermengen. Es bleibt etwas matschig, aber so soll es auch.
Viel Öl in die Bratpfanne geben (meine Mutti benutzt dafür einen Topf, also geht beides), also soviel wie fürn Wienerschnitzel ungefähr und dann mit 2 Esslöffeln einzelne Bällchen formen. Ihr nehmt dann einfach einen Esslöffel voll von der Masse und drückt mit dem 2. Esslöffel (also der obere liegt andersrum) drauf, damit man kleine Bällchen/Häppchen daraus formt. Dann vom Löffel in die heiße Pfanne mit Öl gleiten lassen und goldbraun braten.

Uuuund Fättisch! (oder fettig?! aber Freitags darf man alles!! 🙂 )

Ihr könnt die Häppchen auch gut aufpeppen mit z.B. Schinkenwürfelchen, vers. Käsesorten, vers. Kräuter. Schmeckt dann jedes Mal ein bißchen anders und trotzdem jedes Mal gut! 🙂

Schwierigkeitsgrad: 1,5 – also eigentlich einfach, aber etwas aufwendig
Dauer: Reis kochen und kalt werden lassen dauert gut 1 Std (kann man gut am Vortag machen) aber danach gehts fix, also 15-20 Min

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Pfannkuchen ohne Pfanne

Wer von euch (oder besser: welches euerer Kinder) liebt sie nicht: fluffig-weiche, buttrig-zarte Pfannkuchen? Und wer hasst es nicht dass sowohl die ganze Bude wie auch man selbst den ganzen Tag nach fettiger Frittenbude riecht wenn man eben diese gemach hat? Deshalb heute eine schnelle, einfache Lösung wie man zu seinem Pfannkuchenglück kommt ohne lästige Fettspritzer und vor allem ohne den obligatorischen Geruch (und auch noch schneller!) Ausserdem gleich auch noch mit einer Portion Vitamine in Form von Äpfeln und/oder Birnen.

Für den Teig 200 ml Milch mit 100 ml Mineralwasser, 250 g Mehl, 1 Prise Salz und 1/2 TL Backpulver mischen.  4 Eier unterrühren und den Teig mindestens 20 Minuten ausquellen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen und 3 Äpfel und 2 Birnen (oder natürlich in anderem Mischungsverhältnis) waschen, schälen und in Scheiben schneiden, mit etwas Zitronensaft mischen und beiseite stellen. Den Teig nochmals durchrühren und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, die Obstscheiben darauf verteilen. 50 g Butter schmelzen und 1/2 TL Zimt und 50 g Zucker zufügen und die Mischung über das Obst verteilen. Für etwa 20 Minuten backen und pur, mit Apfelmus oder Vanilleeis geniessen.

In diesem Sinne: viel Spass beim Pfannkuchen-ohne-Pfanne-machen! Und beim geniessen selbiger natürlich erst Recht! Ich schicke euch viele Sonnenstrahlen und liebe Gedanken! Seid lieb gegrüsst von
Frau Süd

Zeit: mit allem Drum & Dran (auch Quell- und Backzeit) etwa 1 Stunde
Geeignet für: eigentlich alle 😉
Reicht für: 2 Erwachsene & 2 Kinder (je nach Hunger natürlich)
Schwierigkeitgrad: 1 (absolut easy-peasy!)
Guten Appetit!

Nudeln mit Möhren-Pesto

Bei Tatii Talentlos habe ich ein tolles Rezept entdeckt! Möhren werden hier immer gerne gegessen. Ob roh zum knabbern, zermatscht im Kartoffelpüree oder halt in Kombination mit Nudeln. Deshalb musste dieses Rezept von Tati auch unbedingt ausprobiert werden. Da ich es aber ein wenig umgeändert habe, gibt es hier meine Version des Möhren-Pestos:

Aioli Nudeln

Im Moment bin ich die Meisterin des RUCK ZUCK Kochens, deshalb gibt es heute nochmal ein Rezept aus meiner Küche für euch. Die HeldenElchTuppe liebt Knoblauch und weil dieser allen drei mundet, stört die Geruchsbelästigung auch keinen *zwinker*

Manchmal haben wir aber auch einfach keine Lust mehr auf Tomatensauce und Co – da kommt diese Nudelvariante wie gerufen! Und glaubt mir schneller und gleichzeitig so lecker, geht es kaum!

Ihr braucht: Nudeln nach Wahl, Olivenöl, Knoblauch, Parmesan oder Streukäse (was gerade zu Hause ist) und Petersilie

  1. Nudeln al dente kochen
  2. Kurz bevor die Nudeln gar sind, einen ordentlichen Schluck Öl in einer Pfanne erhitzen.
  3. Dann Ruck Zuck die Knoblauchzehen (hier so 4 Knoblauch Monde) durch die Presse jagen und ins Öl geben.
  4. Frische Petersilie hacken oder auf die Tiefkühlvariante zurück greifen und auch zum Knoblauchöl hinzufügen.
  5. (Denn herrlichen Duft einatmen und schon mal anfangen zu sabbern)
  6. Jetzt ungefähr 100ml von dem Nudelwasser vorsichtig zum Öl geben
  7. Nudeln abgießen und jetzt schön mit dem Knoblauchöl vermischen
  8. Nach Bedarf noch ein wenig salzen und mit Parmesan oder Sreukäse berieseln!

Fertig und nun ab in den Mund damit!!

Zeit: ca. 15  Minuten
Geeignet ab: Für Kinder unter einem Jahr geeignet
Menge: Dürft ihr nach belieben aussuchen!
Schwierigkeitsgrad: 1 – easypeasy
Link

Schnell & variabel: Tassen-Muffins

Jeder kennt das: oft muss es ganz schnell gehen wenn es ums backen geht und meistens müssen auch noch verschiedene Vorlieben der einzelnen Familienmitglieder berücksichtig werden. Perfekt um all diese Wünsche zu erfüllen sind Muffins, für die fix eine grössere Menge Teig gemacht wird und dann nach Belieben verfeinert werden. Auch ideal für Kindergeburtstagsfeiern geeignet: denn es mach richtig was her, gleich so viele verschiedene Arten Muffins zu präsentieren, ohne für jede Sorte einen neuen Teig rühren zu müssen.

 Bild
Muffins – superschnell & superlecker & supervariabel

Für den Grundteig zunächst

  • 3 Tassen Mehl gemischt mit 1 Pckg. Backpulver, 1 TL Natron & 1 Prise Salz
  • 2 Tassen Zucker gemischt mit 1 TL gemahlener Vanille
  • 1 Tasse neutrales Öl
  • 1 Tasse Limo (je nach Geschmack)
  • 4 Eier

verrühren. Fertig. Ja wirklich fertig und die Muffins schmecken auch so schon herrlich!

Ich habe nun die folgenden Varianten gemacht:
  1. Limo-Kirsch-Muffins: Den Teig in Muffinförmchen füllen und jeweils drei bis vier Kirschen (aus dem Glas, gut abgetropft) auf den Teig geben.
  2. Erdbeermarmelade-Muffins: Den Teig in Muffinförmchen füllen und jeweils einen kleinen Teelöffel voll (selbst gemachter) Erdbeermarmelade obenaufgeben undleicht verwirbeln.
  3. Schoko-Muffins: Je nach Geschmack etwa zwei Esslöffel Kakaopulver unter den Teig mischen und in Muffinförmchen füllen.
  4. Double-Schoko-Muffins: Kakaopulver unter den Teig rühren und Schokoladenstückchen oder Schokodrops unterheben, in Muffinförmchen füllen.
  5. Double-Schoko-Cherry-Muffins: funktionieren wie die Double-Schoko-Muffins, nur das zusätzlich noch drei Kirschen (aus dem Glas, abdetropft) in jedes Muffinförmchen gegeben werden.
Ich habe von jeder Sorte zwischen sechs und zwölf Muffins gemacht, da ich grosse Tassen für das Grundrezept verwendet habe, sind es insgesamt fast vierzig Muffins geworden. Wie gesagt: allesamt köstlich und die kleinen Küchlein halten sich auch, gut mit Frischhaltefolie abgedeckt, ein paar Tage.

Gebacken werden die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 170 Grad Umluft etwa 25 Minuten. Bitte Stäbchentest, denn je nach Variante und natürlich Backofen können die Backzeiten kürzer oder länger sein.

Bild

Zeit: ca. 30 Minuten (für mehrere verschiedene Sorten)
Geeignet ab: ca. einem Jahr bzw. durchaus auch fürs BLW, wenn keine Unverträglichkeiten beachtet werden müssen
Menge: je nach Muffinförmchengrösse und auch Tassengrösse etwa 40 Stück
Schwierigkeitsgrad: 1 – easypeasy

Orignalrezept bei: Nord&Süd

Cinnamon Rolls

Zutaten für den Teig: 1 Paket Trockenhefe, 1 EL Zucker, 60ml heißes Wasser, 180ml Vollmilch, 55g Zucker, 1 Ei, 50g geschmolzene Butter, 480g Mehl, bissel Sonnenblumenöl

  1. In einem tiefen Teller das heiße (aber nicht kochende) Wasser mit 1 EL Zucker mischen. Nun die Trockenhefe darüber streuen und einfach 10 Min. stehen lassen.
  2. Vollmilch, Zucker, das Ei und die geschmolzene Butter zu einem Teig verbinden.
  3. Nun die Hefemischung und 240g Mehl (die Hälfte des Mehls) zu der Teigmischung geben. Solange mixen bis eine homogene Masse entstanden ist. [Knethaken für euren Mixer verwenden!!]
  4. Jetzt die restlichen 240g Mehl zum Teig hinzufügen und mit etwas Kraft durchmixen.
  5. Den Mixer auf Seite stellen und den Teig mit den Händen 5-7 Minuten weiter kneten.
  6. Jetzt eine große Schüssel und den Teigball mit ein wenig Öl einpinseln.
  7. Den Hefeteig in die Schüssel legen und mit Klarsichtfolie abdecken.
  8. Für 1-2 Stunden an einem warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat! (Bei mir wandert der Hefeteig immer ins Bett mit einer Wärmflasche und ordentlich mit meiner Bettdecke zugedeckt *lach*)

Zutaten für die Füllung: Bissel Mehl zum ausrollen, weiche Butter, Zucker, Zimt

  1. Wenn sich der Teig nach euren Wünschen entwickelt hat, legt ihr ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche und drückt ihn mit euren Händen platt oder rollt ihn mit einem Nudelholz aus. Er sollte ca 0,5cm hoch sein und ein Rechteck bilden.
  2. Jetzt den Hefeteig mit der weichen Butter bestreichen. Euer Teig sollte gut mit der Butter bedeckt sein (So wie, wenn ihr einen Toast schmieren würdet…)
  3. Die Zuckertüte nun über den Teig kreisen lassen. Hier gilt, nicht zu sparsam sein! Er sollte eine glatte Schicht auf dem Teig bilden.
  4. Schnappt euch den Zimtstreuer und verteilt den Zimt nach eurem Geschmack auf dem Zucker.
  5. Nun den Teig von der langen Seite auf nach oben aufrollen. Ich empfehle euch, dies langsam und Stück für Stück zu erledigen, damit die Rolle am Ende nicht auseinander fällt.
  6. Von der Rolle jeweils 4cm Stücke abschneiden und mit der flachen Seite auf ein gefettetes, etwas höheres Backblech legen und zwischen den Stücken ein wenig Platz lassen. (Ich verwende eine Brownie- oder eine Sprigform)
  7. Die Form gut mit Klarsichtfolie umwickeln und wieder an einem warmen Ort für 30 Minuten bis einer Stunde gehen lassen. (Bei mir wieder ab ins Bettchen!) Die Teigrollen sollten sich danach alle berühren!

ENDLICH dürft ihr die Cinnamon Rolls nun in den vorgeheizten Ofen bei 170 Grad (Umluft) für 15 -20 Minuten backen lassen. Sie sollten eine schöne goldbraune Farbe bekommen und durch die ganze Wohnung duften 🙂

Zutaten für das Topping: 15g weiche Butter, 100g Frischkäse, 3 EL Milch und Puderzucker.

  1. Die Zutaten miteinander vermischen. So lange Puderzucker hinzufügen bis es eine etwas zähere Konsitenz angenommen hat! Das Topping sollte aber dennoch leicht vom Löffel tropfen können. Dann ist es perfekt.
  2. Auf die noch warmen Cinnamon Rolls geben und auskühlen lassen (Ich genieße sie am liebsten wenn sie lauwarm sind… mmmmh~)

Joghurt-Bananen-Haferflocken Muffins


Ich bin eigentlich nicht der Bananen-Muffin-Typ, doch diese hier sind eine große Ausnahme. Saftig, lecker und noch dazu gesund. Ideal für große und kleine Esser.

Das Besondere ist, dass man kein normales Mehl verwendet, sondern sein eigenes Haferflockenmehl herstellt. Dazu gibt man einfach 140 g normale Haferflocken in einen Standmixer und mixt so lange, bis sie ganz fein gemahlen ist. Wenig Aufwand, aber große Wirkung.

Für etwa 15 dieser leckerschmecker Muffins braucht man folgendes:
90 g Haferflocken
140 g Haferflocken zur Herstellung des Haferflockenmehls
110 g Joghurt
120 ml Milch, Buttermilch oder Sojamilch
90 g Brauner Zucker
2 TL Backpulver
2 TL Backnatron
1 Ei
1 Prise Muskatnuss
0,5 TL Salz
1 TL Zimt
2 Bananen

Und so wird’s gemacht:
1. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
2. Haferflocken, (Butter-, Soja-)Milch und Joghurt verrühren und 10 min stehen lassen.
3. 140 g Haferflocken mit dem Standmixer zu Haferflockenmehl verarbeiten (siehe oben).
4. Mehl, braunen Zucker, Backpulver, Backnatron, Muskatnuss, Salz und Zimt in einer Schüssel durchmischen.
5. Ei leicht schlagen und zusammen mit den zerdrückten Bananen zu der Haferflocken-Milch-Joghurt-Masse (Punkt 2) geben.
6. Die trockenen Zutaten (Punkt 4) unterheben.
7. Auf die Muffinförmchen verteilen und 16 bis 20 min backen.

Guten Appetit!

Hier ist das Rezept zum Ausdrucken (Klick macht groß):

Tipp: Wer gerne Buttermilch verwenden möchte, aber keine im Haus hat, der macht es einfach wie ich. 250 ml Milch in der Mikrowelle erwärmen, 1 EL Zitronensaft hinzugeben, umrühren und 15 bis 20 Minuten stehen lassen. Schon ist die selbstgemachte Buttermilch fertig.