Monatsarchiv: August 2012

Brotsalat

Auf der Suche nach einem schnell gemachten, leichten, sommertauglichen Mittagessen, das gleichzeitig auch der Resteverwertung eines altbackenen Baguettes dienen sollte, bin ich auf Brotsalat gekommen. Nach der Recherche diverser Rezepte ist hier meine persönliche Variante – die ihr zutatentechnisch ganz einfach an die Vorlieben eurer Familie anpassen könnt.

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Zutaten:

  • 1/2 Salatgurke
  • 250g Kirschtomaten
  • 2 – 3 Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Packung Feta (alternativ Mozzarella)
  • optional ein paar Oliven
  • 1/2 – 1 Baguette
  • Olivenöl (zum Anbraten und für die Salatsoße)
  • dunkler Balsamico-Essig
  • Salz & Pfeffer
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig frischer Rosmarin
  • Kräuter nach Belieben, z.B. Rosmarin und Thymian

Zubereitung:
Für den Salat die Gurke würfeln, Tomaten vierteln und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Den Käse und ggf. die Oliven klein schneiden.
Für die Salatsoße Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und die Kräuter vermengen. Da das Baguette die Soße ordentlich aufsaugt, die Menge am besten nicht zu knapp bemessen.
Die Soße mit den Salatzutaten vermengen und ruhig schon mal ein paar Minuten ziehen lassen, während man sich dem Baguette widmet…

Das (ruhig auch altbackene) Baguette in nicht zu große Würfel schneiden. Den Rosmarinzweig waschen und die Knoblauchzehen entweder in dicke Scheiben schneiden (zum Rausfischen vor dem Servieren) oder durch die Knoblauchpresse geben (wer’s knoblauchlastig mag). 2-4 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Baguettewürfel, den Rosmarinzweig und Knoblauch dazugeben und unter Rühren wenige Minuten anbraten, bis das Bagette rundum goldbraun ist. Dann kann der Rosmarinzweig und ggf. die Knoblauchscheiben wieder entfernt werden.

Die gerösteten Baguettewürfel auf den vorbereiteten Salat geben und gut durchmischen. Wer es knackig mag, isst den Brotsalat sofort. Oder man lässt den Salat noch ein bisschen durchziehen, damit das Baguette die Soße aufsaugen kann.

Guten Appetit!

Zeit: ca. 10-15 Minuten
Geeignet ab: 1 Jahr
Menge: für 2 Personen (je nach Hunger)
Schwierigkeitsgrad: 1

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gebackener Mörderzucchino*

* oder mehrere handelsübliche EU-Zucchini

Zutaten:

  • 400g Hack (halb/halb)
  • 1 Mörderzucchino / 4 normalsterbliche EU-Zucht-Zucchini
  • 2 rote Paprika
  • ½ Zwiebel
  • 1 Dose stückige Tomaten

Gewürze:

  • 1 EL körnige Gemüsebrühe
  • getrockneter Rosmarin
  • getrockneter Thymian
  • Paprika, edelsüß
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

Den Mörderzucchino halbieren, aushöhlen und das Zucchinofleisch bei Seite stellen. Die Zwiebel fein hacken und anschließend mit dem Hack in einer Pfanne scharf anbraten. Währenddessen die Paprika entkernen und in Würfen schneiden.

Das Hack mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen, die Paprika dazu geben und mitbraten. Das ausgelöffelte Zucchinifleisch pürieren und gemeinsam mit den stückigen Tomaten in die Pfanne geben. Mit einem Esslöffel Instant-Gemüsebrühe, Salz Pfeffer sowie einem TL Rosmarin und Thymian abschmecken und anschließend ein wenig einreduzieren lassen.

In der Zeit den Backofen auf 200 Grad vorheizen lassen und die Zucchinihälften in eine Backofenfeste Auflaufform geben.

Das Hack-Paprika-Tomaten-Zucchini-Gemisch mit einem Löffel in die ausgehöhlten Zucchinihälften geben und diese final mit Käse überstreuen. Ich nehme herzhaften Emmentaler, aber es geht sicher auch Gouda, Mozzarella oder Schafskäse.

Wenn Hack-Paprika-Tomaten-Zucchini-Gemisch übrig bleibt kann man dieses als Bett unter die Zucchinihälften in die Auflaufform geben.

Die Zucchini im Backofen bei 200 Grad 20 bis 25 Minuten backen.

Fertig!

Kann mit Reis serviert werden. Wir aßen es ohne weitere Beilage und wurden alle sehr satt. Lecker!

Schwierigkeitsgrad: 2
Dauer: 45 Minuten inkl. Backen
essbar ab: 1 Jahr 
reicht für: 2 hungrige Erwachsene + 2 Kleinkinder

Original- & Erstveröffentlichung auf Mama Miez’ Blog.

Lieblings-Himbeer-Butterkekskuchen vom Blech

Einer meiner absoluten Lieblingskuchen ist dieser superleckere Himbeerkuchen. Er ist einfach und relativ schnell zubereitet, macht viele hungrige Kuchenmäuler satt, kann im Sommer mit frischen und im Winter mit TK-Himbeeren gebacken werden und schmeckt einfach oooberlecker! Aber probiert einfach selbst…

Zutaten für 1 Blech:

Teig:

  • 150 g Zucker
  • 300g Mehl
  • 200 g Margarine
  • 4 Eier
  • 1/2 Tasse Milch
  • 1/1/2 TL Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Belag:

  • 1 Päckchen Tiefkühl- oder eine Schale frische Himbeeren (TK- Himbeeren vorher auftauen!)
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Tiffany Quick „Himbeere“ (Instantgetränkepulver)
  • 1/2 l Wasser
  • 1/2 l Sahne
  • 2 Pk Sahnesteif
  • 2 Vanillezucker
  • ca 30 Butterkekse

Und so gehts:

Aus den Teigzutaten einen Rührteig zubereiten. Dazu erst Eier und Zucker schaumig rühren, dann die Margarine unterrühren und anschließend nach und nach die anderen Zutaten dazugeben. Ein Backblech einfetten und den Teig hineingießen. Bei 180 Grad ca. 15 Minuten lang backen.

Währenddessen die die beiden Puddingpulverpäckchen mit einem Teil des Wassers (5 EL) und dem Zucker glatt rühren. Das restliche Wasser zum Kocken bringen, dann vom Herd nehmen und die angerührte Masse hinzugeben. Noch einmal aufkochen lassen und das Tiffany Quick und die Himbeeren unterrühren. Die Masse auf dem Kuchen verteilen und den Kuchen abkühlen lassen.

Sahne mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif fest schlagen. Auf dem erkalteten Kuchen verteilen und dann mit den Butterkeksen belegen. Nach Belieben kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Schmecken lassen 🙂

Schwierigkeitsgrad 1- 1,5

 

Karotte-Walnuss-Aufstrich

brotaufstrich

ergibt ca ein Glas voll

2 handvoll geschnippelte Karotten
1 gute handvoll Walnüsse
bisschen Gemüsebrühe, Zitronenschale, Zitronensaft, Salz, Pfeffer, Olivenöl

Walnüsse ohne Fett in einer Pfanne kurz anrösten und beiseite stellen.
Karotten mit etwas Zitronenschale (nur das Gelbe, weils sonst bitter wird) in Gemüsebrühe weich dünsten. Zusammen mit den Walnüssen im Mixer (oder mit dem Pürrierstab) zur gewünschten Konsistenz pürrieren. Die Feuchtigkeit mit der Gemüsebrühe der Karotten regulieren. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und einem Schwupps Olivenöl abschmecken.

Brokkoli-Cremesuppe mit Champis und Croutons

Zutaten:

  • 1 Brokkoli (oder Blumenkohl und/oder mehlig kochende Kartoffeln)
  • 1 Becher (Saure) Sahne oder Schmand
  • Butter und Mehl
  • Champignons, 2 Scheiben Brot
  • Pfeffer, Salz, Öl, Muskat, Gemüsebrühe

Zubereitung:

  • den Brokkoli kleinschneiden und in einem Topf mit Gemüsebrühe bedecken, zum Kochen bringen und garen
  • mit dem Pürierstab bearbeiten, bis es den gewünschten Grad an Unstückigkeit erreicht hat (hallelujah, mein Deutsch heute wieder…)
  • den Becher Schmand dazu und durchrühren
  • in einer Pfanne ein bisschen Butter (schon wieder nur pi mal Daumen gemacht, sorry, ihr müsst probieren wie viel ;)) schmelzen, langsam Mehl einrühren bis es eine sähmige Masse wird
  • danach die Mehlschwitze in die Suppe geben, nochmal aufkochen und 10-15 Minuten auf dem Herd stehen lassen und durchziehen lassen – immer mal wieder durchrühren
  • Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken
  • in einer Pfanne die geschnittenen Champis und (olles) gewürfeltes Brot schön anbraten, bis beides braun/knusprig ist
  • hübsch anrichten und fertig!

Schwierigkeitsgrad: 1,5 (man hantiert mit Topf UND Pfanne, das verdient schon ne 1,5 ;))

Dauer: 30 Minuten inklusive der Durchziehzeit

Happy Suppenkaspering wünscht Frau BHK!

Reishäppchen

Warmes Essen wird doch eh überbewertet oder? Vorallem Freitags… (-jetzt winkt mal alle brav meinem leeren Kühlschrank zu-) Und deswegen lieben wir Reishäppchen. Die schmecken nämlich warm und auch kalt! 😉
Die meisten Sachen hat man eh Zuhause (oder fragt beim Nachbarn) und fix sind sie gemacht, die Häppchen.

Man braucht (für etwa 35-40 Häppchen)

2 Tassen Reis (oder 2 Beutel Uncle Bens Reis)
1 Ei
1 Tasse Mehl
1 Zwiebel
Kräuter wie ihr wollt
etwas Käse (ich habe heute: 2 Scheiben Maasdammer, 1/2 Stückchen Feta)
1 TL Backpulver
1/2 Tasse Milch
Salz und Pfeffer wie ihr mögt
Öl zum braten

und los geht’s:

Reis kochen und kalt werden lassen. Währenddessen schneidet man die Zwiebel fein, die Kräuter und den Käse klein. Sobald der Reis kalt ist (und er muss wirklich kalt sein, sonst macht ihr unfreiwillig Rührei, wenn ihr das Ei dazugebt…) die Tasse Mehl und den Backpulver hinzufügen und gut vermengen, so dass praktischer „jeder Reis bemehlt“ aussieht. Dann gebt ihr das Ei, den Käse, die Kräuter und Zwiebel dazu und vermengt nochmal alles. Anschließend die 1/2 Tasse Milch hinzugeben und alles gut vermengen. Es bleibt etwas matschig, aber so soll es auch.
Viel Öl in die Bratpfanne geben (meine Mutti benutzt dafür einen Topf, also geht beides), also soviel wie fürn Wienerschnitzel ungefähr und dann mit 2 Esslöffeln einzelne Bällchen formen. Ihr nehmt dann einfach einen Esslöffel voll von der Masse und drückt mit dem 2. Esslöffel (also der obere liegt andersrum) drauf, damit man kleine Bällchen/Häppchen daraus formt. Dann vom Löffel in die heiße Pfanne mit Öl gleiten lassen und goldbraun braten.

Uuuund Fättisch! (oder fettig?! aber Freitags darf man alles!! 🙂 )

Ihr könnt die Häppchen auch gut aufpeppen mit z.B. Schinkenwürfelchen, vers. Käsesorten, vers. Kräuter. Schmeckt dann jedes Mal ein bißchen anders und trotzdem jedes Mal gut! 🙂

Schwierigkeitsgrad: 1,5 – also eigentlich einfach, aber etwas aufwendig
Dauer: Reis kochen und kalt werden lassen dauert gut 1 Std (kann man gut am Vortag machen) aber danach gehts fix, also 15-20 Min